Der Alte und Angenommene Schottische Ritus, traditionell gewissermaßen die „Quelle“ aller freimaurerischen Vereinigungen, reagierte am 4.9.1929 mit einem Memorandum auf den vorangegangenen Zusammenschluss verschiedener Großlogen unter dem deutlichen Einfluss des „Grand Orient de France“.

Sie veröffentlichte Anerkennungsgrundsätze, „Basic Principles“, die folgende Forderungen enthalten:

• Rechtmäßigkeit des Ursprungs einer Großloge, d.h. das Patent muss von der Großloge von Frankreich (GLdF=AASR) ausgestellt worden sein.

• Verpflichtung dass ihre Mitgliedslogen rein maskulin arbeiten, also nur Männer keine Frauen.

• Glaube an die allumfassende Schöpfung,

• Bibel, Zirkel und Winkel beim Ritual.

• Beachtung bestimmter ritueller Erfordernisse,

• Verbot von Diskussionen Religion und Politik in geöffneter Ritualarbeit.

• Keine Beziehungen zu seiner irrespektablen Loge oder Großloge.

• Wenn eine Großloge dagegen verstößt, entfallen die Anerkennung und damit die Möglichkeit für jeden respektablen Freimaurer, mit ihren Mitgliedern zu verkehren.

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